01.07.2017 – Kleine Grillkunde: 1. Teil – gut mariniert schmeckts besser...

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Zieh ein, Aroma und bringe Freud… mit der Marinade kommt Würze aufs Grillgut

Marinieren – so geht’s:
Während des Marinierens das Fleisch immer gut abdecken, dann zieht die Würze schneller ein.
Beim Marinieren in einer Schüssel Frischhaltefolie fest aufs Grillgut pressen, um die Luft herauszudrücken. Perfekt: Gefrierbeutel mit Gleitverschluss, denn Fleisch oder Fisch sind darin ohne Luftkontakt vollständig von der Marinade überzogen.
Nur säurefeste Behälter verwenden. Gut: Glas, Keramik, Edelstahl, Plastik. Schlecht: Aluminium, Alufolie, Gusseisen, Kupfer.

Marinierzeit nicht überschreiten, sonst kann Fleisch faserig und mürbe werden.
Überschüssige Marinaden immer vor dem Grillen abschütteln: tropft Öl auf die Glut, bilden sich Flammen und das Grillgut schmeckt verbrannt.

Rohes und Gegartes getrennt voneinander aufbewahren. Gegrilltes nie in die Marinade zurücklegen – Bakteriengefahr!

Fleisch, Geflügel und Fisch mit Gewürzen einzureiben ist wohl die bekannteste Methode,
um mehr Geschmack ins Grillgut zu bringen. Viele Gewürze von HERBARIA sind prädestiniert
dafür – also ruhig großzügig einsetzen. Und richtig ins Fleisch einmassieren. Dabei
aber nur wenig Salz verwenden, sonst tritt zuviel Fleischsaft aus – vor allem bei kleinen
Stücken. Nachsalzen erst auf dem Grill. Im Gegensatz zu Trockenmarinaden, bei denen sich die Gewürze mit dem Fleischsaft vermischen und eine leckere Kruste bilden, machen flüssige Marinaden das Fleisch zarter. Man verwendet hier eher keine edlen Fleischteile, sondern Stücke, die gut durchgegart
werden.

Ein Rezept aus unserem Grillbuch:
Tropische Marinade für Geflügel und Schweinefleisch.


500 ml Ananassaft mit 1 EL „Calypso Tropical“ Curry, 1 TL Honig, 1 TL Senf und 1 TL„Sizilianischem Steinsalz“ aus der Mühle verrühren. 100 g Ananasfruchtfleisch klein würfeln, 2 cm Ingwerwurzel schälen und fein reiben oder hacken,
beides in die Marinade geben.
Achtung sehr fein!