12.02.2010 – Neue Umweltzertifizierung (EMAS-Audit) für Herbaria

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Neue Umweltzertifizierung (EMAS-Audit)

Naturkostbewegung, ehrlicher Umweltschutz und Feinkost höchster Qualität ergänzen sich perfekt. Davon ist Herbaria überzeugt. Und seit vielen Jahren ist die Devise des Bio-Unternehmens: Langfristige Werte sind wichtiger als kurzfristige wirtschaftliche Entscheidungen. Deshalb hat das Unternehmen wieder an der Umweltzertifizierung EMAS teilgenommen. Am 22. Dezember 2009 wurde Herbaria von Gutachter Dr. Günther Rau erfolgreich zertifiziert.

Die Firma Herbaria fühlt sich verantwortlich für die Natur und das Klima unserer Erde. Deshalb gestaltet der Naturkostvertrieb mit 90-jähriger Erfahrung die Herstellung und Kontrolle seiner Produkte so, dass Umweltbelastungen vermieden oder soweit wie möglich minimiert werden. Mit Hilfe selbst auferlegter Umweltleitlinien hinterfragt und verbessert Herbaria den betrieblichen Umweltschutz ständig.
Hier die wichtigsten Umweltauswirkungen dieser Leitlinien:

Rohstoffe
Einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt leistet Herbaria schon mit der Auswahl der Bio-Rohstoffe: ökologischer Landbau minimiert negative Umweltauswirkungen der Landwirtschaft wie Überdüngung der Böden, Pestizidbelastungen oder Belastung des Grundwassers.

Verpackungsmaterialien
Jede Verpackung von Herbaria ist recyclebar und bietet gleichzeitig den bestmöglichen Produkt- und Aromaschutz.

Transport
Gemeinsam mit Spediteuren und Kunden arbeitet Herbaria daran, das Logistik-Konzept weiter zu optimieren – um die Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt einzuschränken.

Strom
Herbaria bezieht Strom von den Energiewerken Schönau, die atomenergiefreien Strom aus regenerativen und rationellen Anlagen liefern. Dabei entstehen nur 6 % der CO2-Emissionen, die im deutschen Energiemix anfallen.

Wasser
Frischwasser wird nur für Küche, Sanitärbereich und Reinigungszwecke eingesetzt. Der gesamte Wasserverbrauch von Herbaria im Jahr 2009 entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 8 Personen!

Wärme
Der kombinierte Holz/Öl-Brenner der Gebäudeheizung wird hauptsächlich mit Holz aus der Region befeuert. Nachts und am Wochenende Umstellung auf Heizölbetrieb.

Reststoffe
Am Standort in Fischbachau fallen haushaltsübliche Abfälle an. Dabei handelt es sich vor allem um weiterverwertbare Stoffe wie Leichtverpackungen, Papier und Kartonagen bzw. Bioabfall, die vor Ort getrennt werden.

Das Eco Management and Audit Scheme (EMAS), auch bekannt als EU-Öko-Audit oder Öko-Audit, wurde 1993 von der Europäischen Union entwickelt. Es ist ein Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Die EMAS-Verordnung (Öko-Audit-Verordnung) misst der Eigenverantwortung der Wirtschaft bei der Bewältigung ihrer direkten und indirekten Umweltauswirkungen eine entscheidende Rolle zu.

PM_Herbaria_Umwelt_EMAS.pdf