Es ist nicht einfach, in den Genuss von Vanille und Safran zu kommen. Die kletternde Orchidee, von der die Vanilleschoten stammen, blüht nur wenige Morgenstunden. In dieser Zeit müssen alle Blüten von Hand mit einem Bambusstäbchen bestäubt werden. Die gelb-orangen Safran-Blütennarben des Crocus sativus gehören zu den teuersten Gewürzen der Welt. Die Stempelfäden werden in aufwändiger Handarbeit geerntet.
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Die hocharomatische Vanille gehört zu den teuersten Gewürzen der Welt und war schon bei den Azteken ein Zahlungsmittel. Es handelt sich um eine vielseitig verwendbare Kostbarkeit: für Fleisch- und Fischgerichte ebenso wie für Süßspeisen. Zu dem Klassiker aus Madagaskar hat Herbaria jetzt Vanillestangen aus Indien und Uganda neu im Sortiment. Neben dem typischen, etwas holzigen Aroma der Madagaskar-Vanille mit ihrer leichten Rum-Nuance betört die Vanille aus Indien mit einem fruchtigen, blumigen Aroma – vergleichbar mit Tahiti-Vanille und etwas weniger süß als die madagassischen Schoten. Die Vanille aus Uganda wiederum schmeichelt dem Gaumen mit mildem, duftigen, etwas süßem Aroma. Drei verschiedene Sorten echter Vanille. Sie enthalten alle drei etwa gleich viel Vanillin, betören aber durch verschiedene Aromanuancen von mild-fein bis warm und intensiv.
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Unser Safran wird von einer Frauenkooperative in Marokko von Hand geerntet. Die Safranpflanze ist eine Krokusart, ähnlich der Herbstzeitlosen. Aus der Krokus-Zwiebel erwächst die fliederfarbene Safranblüte. Jede Blüte enthält drei rötlich braune bis orangenfarbene Blütennarben von etwa zehn Zentimetern Länge. Diese Narbenfäden werden von den geernteten Blüten abgeschnitten und getrocknet. Man braucht ca. 200.000 Blütennarben, um ein Kilo gebrauchsfertigen Safran zu gewinnen. Die Ernte ist reine Handarbeit und beträgt rund 400 Stunden für ein Kilogramm getrockneten Safran.